Bürgerpreis der Kreissparkasse Waiblingen: Bitte stimmen Sie für unser Steinkauzprojekt

Die Beteiligten des Steinkauz-Projekts Rems-Murr haben sich für den Bürgerpreis der Kreissparkasse Waiblingen beworben, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: „Umwelt und Natur schützen – nachhaltig für morgen sorgen“.

Bitte stimmen Sie  für den Schutz unserer kleinen Eulen unter 
https://www.bkz.de/aktionen/buergerpreis-rems-murr

(vom 3.-11. Juli 21)


Infos zum Projekt:

https://www.bkz.de/nachrichten/erfolgreiches-engagement-gegen-das-artensterben-110124.html

 

 


„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind. Man sollte solche Tiere auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern sie an Ort und Stelle belassen.

 

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

 

Die fast flügge Vogelbrut verteilt sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. So können nur einzelne Tiere, und nicht die gesamte Brut auf einmal, von natürlichen Feinden entdeckt werden. Dass es sich bei den Jungvögeln um wirklich verwaiste und nicht um „Scheinwaisen“ handelt, kann man durch längeres – zwei bis drei Stunden –, vorsichtiges Beobachten aus einem Versteck, wie etwa hinter einer Fenstergardine, erkunden. Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungtiere beispielsweise auf der Straße sitzen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einem geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzen.

Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als „Ästlinge“ im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter, im Falle der nachtaktiven Eulen noch dazu zur falschen Tageszeit, sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden „Scheinwaisen“ findet, sollte ihn am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt.

 

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz dürfen Jungvögel übrigens nur vorübergehend und nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt oder krank, und somit tatsächlich hilflos sind. Jungvögel, die mit nach Hause genommen werden, haben selbst bei fachgerechter Pflege deutlich schlechtere Überlebenschancen als in der Natur. Die elterliche Fürsorge in der Naturaufzucht kann niemals ersetzt werden, so dass die Handaufzucht immer nur die zweitbeste Lösung ist. Nur bei deutlich geschwächt wirkenden oder wirklich verwaisten Vögeln ist die Handaufzucht zu empfehlen, wie auch in Fällen, in denen durch Unwetter, Baumaßnahmen oder dergleichen der Nistplatz zerstört ist.

Zur Gewährleistung der tiergerechten Aufzucht und auch zur Vermeidung der Gefahr der Fehlprägung auf den Menschen, welche eine spätere Wiederauswilderung nahezu unmöglich macht, sollten solche Jungvögel nach Möglichkeit in eine anerkannte Auffangstation oder Vogelpflegestation gebracht werden. Diese können bei den Gruppen des NABU, den Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte, Zoologischen Gärten oder auch bei Tierärzten oder Tierschutzvereinen erfragt werden.

 

Quelle und mehr zum Thema: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/01945.html

 

 


Alle Führungen und Termine des NABU Backnang entfallen bis auf weiteres.

 

Auch unsere Stammtische vor Ort entfallen.
Wir werden hier veröffentlichen, wenn es Änderungen gibt. 
Oder abonnieren Sie unseren Newsletter.


Amphibienwanderung 2021

Zwischen Backnang und Steinbach wandern seit einigen Wochen wieder Erdkröten, Grasfrösche und Molche.

Wir haben einen Schutzzaun aufgebaut und sind bei Wind und Wetter unterwegs, um die Tiere einzusammeln, und über die Straße runter ins Biotop "Pfaffenrinne" zu tragen. 

 

Über 2500 Tiere haben wir über die Straße zum sicheren Ablaichen getragen und danach wieder zurück.

 

Bald (Mitte Juni) steht die Jungtierwanderung an. 

Wer uns helfen möchte, kann sich gerne an info@nabu-backnang.de wenden.

 


Vortrag: "Blühende Gärten - naturnahes Gärtnern leicht gemacht"

17.02.20, 19:00 Uhr im Seniorentreff Backnang , Im Biegel 13


Insektensommer: Brauchen Sie Hilfe beim Bestimmen von Schmetterlingen oder anderen Insekten?

Machen Sie mit beim Insektensommer

 

Haben Sie einen Schmetterling oder einen Käfer gefunden, den Sie nicht bestimmen können?  

Wenn Sie ein Bild haben, schicken Sie es uns einfach per Mail an info@nabu-backnang.de.

Hilfreich wären noch Fundort, Zeitpunkt und evtl. Pflanze, auf der das Insekt gefunden wurde.

Wir versuchen dann, das Insekt für Sie zu bestimmen.

Wir kennen zwar nicht alle 30 000 Insektenarten, die es in Deutschland gibt,

aber vielleicht kennen wir ja Ihr Insekt.

Probieren Sie es einfach mal aus!

Fotos: Karin Heilig


Werbeteam für den NABU in Backnang unterwegs (Ende Juni/Anfang Juli 2019)

Sollte es bei Ihnen an der Tür klingeln und junge Menschen um Spenden für den NABU werben: Zurzeit ist ein Werbeteam für den NABU im Rems-Murr-Kreis unterwegs.
Das Team besteht aus Studierenden, die im Auftrag des NABU über eine Werbeagentur um Spenden oder Mitglieder für den NABU werben.
Sie sind an Ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und ihrem Werberausweis erkennbar.

Sie dürfen kein Bargeld annehmen!

Artikel in der Backnanger Kreiszeitung vom 22.06.19
Artikel in der Backnanger Kreiszeitung vom 22.06.19

Achtung: „Froschregen“ am Biotop Pfaffenrinne   (Juni 2019)

Wer gerade auf dem Fahrradweg am Biotop Pfaffenrinne unterwegs ist, sollte vorsichtig sein, denn dort sind zurzeit tausende kleiner Kröten und Frösche unterwegs vom Laichplatz zum Sommerquartier. Man nennt dieses Phänomen Froschregen, auch wenn es keine Frösche „regnet“.

 

Das Biotop Pfaffenrinne in Backnang hat sich mittlerweile als attraktives Laichgewässer für etliche Amphibienarten entwickelt. Seit der Anlage 2013 haben bemerkenswert viele Tierarten wie Erdkröte und Grasfrosch das Gewässer für sich entdeckt, auch der streng geschützte Springfrosch.
Leider liegt zwischen dem Lebensraum der Tiere und dem Laichgewässer eine viel befahrene Kreisstraße. Der NABU Backnang hat im Frühjahr zusammen mit zahlreichen Helfern in einer mehrwöchigen Aktion ca. 2700 Tiere sicher zum Biotop gebracht. Dort vermehrten sich die Tiere zahlreich. Die wochenlange Trockenheit und die Überflutung des Biotops Ende Mai konnten den Kaulquappen scheinbar nichts anhaben.

Denn jetzt verlassen die jungen Kröten und Frösche das Wasser und wandern dahin zurück, wo ihre Eltern herkamen: in den Plattenwald.
Und natürlich müssen sie dabei wieder die Straße überqueren. Die fleißigen Amphibienhelfer, darunter wieder viele begeistere Kinder, haben daher spezielle Zäune und Fangeimer für Jungtiere aufgestellt, um die winzigen Tiere, die zum Teil nicht einmal daumennagelgroß sind, einzusammeln. Unzählige Tiere wurden bereits in den Plattenwald gebracht. Die Wanderung findet im Gegensatz zur Alttierwanderung tagsüber statt, besonders bei Regen, und wird sich voraussichtlich über mehrere Wochen hinziehen.

 

Der Froschregen ist ein Naturerlebnis, das man nur erleben kann, wenn man die Lebensräume und Wanderwege der Tiere schützt.
Der NABU Backnang bittet daher alle Radfahrer und Spaziergänger dringend um Rücksichtnahme. Auch Hundehalter werden gebeten, ihre Hunde an die Leine zu nehmen.
Weitere Helfer sind jederzeit willkommen und können sich beim NABU unter info@nabu-backnang.de melden.

 

Fotos von Karin Heilig.


Amphibienwanderung 2019 - Wir brauchen Ihre Hilfe

Aufgrund der guten Witterung hat der Der NABU Backnang  am 16.02.19 den Krötenschutzzaun an der Kreisstraße zwischen Backnang und Steinbach aufgestellt.
Noch wandern sie nicht, die Nächte sind wohl noch zu kalt. Es kann aber jederzeit wieder losgehen.
Wer beim Retten der Kröten und Molche helfen möchte, kann sich gerne an uns wenden: info@nabu-backnang.de
Wir organisieren den Einsatz.
Der Einsatz ist versichert, wir brauchen daher von allen Helfern und Helferinnen die Adresse und Telefonnummer.
Update 2.4.19:
Hier die neusten Zahlen: 2500 Amphibien haben unsere unermüdlichen HelferInnen bereits durch ihren Einsatz vor dem sicheren Tod auf der Straße gerettet!
Ganz herzlichen Dank an alle! 

Sterben die Schwalben wirklich aus?                  Der NABU Rems-Murr-Kreis bittet um ihre Mithilfe

Noch kennt sie jeder, die Flugkünstler, die das Ende des Winters verkünden, wenn sie ab Ende April aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückkehren. Schwalben gehörten früher als gern gesehener Untermieter zum Inventar jedes guten Hauses, galten als Glücksbringer, Wetterboten und eifrige Insektenvertilger. Doch inzwischen sind sie trotz ihrer Anpassung an den Menschen zu Sorgenkindern des Naturschutzes geworden. In Baden-Württemberg ist der Bestand der Mehlschwalbe innerhalb von 25 Jahren um über 20 % zurückgegangen, so dass die Art nun auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht. Bei der Rauchschwalbe ist die Situation noch gravierender: Durch eine Abnahme von über 50 % gilt sie nun als gefährdete Vogelart. Verantwortlich für die Rückgänge sind ein zunehmender Mangel an Nistplätzen oder die Zerstörung vorhandener Nester, das Fehlen von Lehm als Nistmaterial sowie Nahrungsmangel infolge des Insektensterbens. Gibt es schon bald keine Schwalben mehr bei uns?

 

Um die Situation der Schwalben im Rems-Murr-Kreis einschätzen zu können, bittet der NABU um Ihre Mithilfe. Melden Sie uns die Anzahl besetzter Schwalbennester an / in Ihren Gebäuden. Die Unterscheidung der beiden Arten ist ganz einfach: Mehlschwalbennester befinden sich außen an Gebäuden, meist unter einem Dachvorspung. Rauchschwalben brüten im Inneren von Ställen, Scheunen oder auch mal unter einem Carport.

 

Bitte melden Sie uns bis zum 15. August 2018 die Anzahl der in diesem Jahr besetzten Nester der Rauch- und Mehlschwalbe (bitte nach Art getrennt) sowie den Ort der Beobachtung und Ihre Kontaktdaten (mit E-Mail oder Telefonnummer).Sie können die Daten per E-Mail an Schwalben@Nabu-Aspach.de  oder schriftlich an Jochen Schäufele, Hauffstraße 8, 71546 Aspach, melden. Die Erfassung und Verwaltung der gemeldeten Daten erfolgt über den NABU-Aspach.

 

Unter allen Teilnehmern verlost der NABU Rems-Murr-Kreis interessante Bücher sowie andere attraktive Preise. Auf Wunsch erhalten Sie kostenlos die NABU-Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ zur Anbringung an Ihrem Gebäude mit Schwalbennestern.

 

Ihre Kontaktdaten behandeln wir natürlich vertraulich, Email Adressen werden nicht gespeichert.

Der NABU Rems-Murr-Kreis dankt Ihnen ganz herzlich für Ihre Mithilfe!


Willkommen für Schwalben und Insekten: Gemeinsamer Infostand von NABU und BUND am 10.03.2018 in Backnang, Grabenstraße vor dem Gebäude der Volksbank

BUND und NABU machen sich gemeinsam stark für den Artenschutz in Backnang

Jahrhundertelang waren Schwalben für uns ganz selbstverständliche Mitbewohner - nicht nur in unseren Dörfern und auf Bauernhöfen, sondern auch in unseren Städten.

Heute finden sie leider immer seltener geeignete Nistmöglichkeiten, weil z. B. durch Sanierungsmaßnahmen Nester verschwinden, oder weil Ställe heutzutage verschlossen sind.
Auch das Nahrungsangebot für Schwalben wird aufgrund des Insektensterbens knapp.

Bürger und Bürgerinnen aus Backnang und Teilorten können mithelfen, dass Schwalben wieder mehr Lebensräume finden, indem sie ihr Haus schwalbenfreundlich gestalten.

Der NABU Backnang informiert gerne, wie man Kunstnester anbringen kann und steht auch mit Rat und Tat zur Seite. Wer möchte, kann sein Haus mit der Plakette "schwalbenfreundliches Haus" auszeichnen lassen.

Im Sommer startet der NABU Backnang eine Kartierung der vorhandenen Schwalbennester.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich gerne an den NABU Backnang wenden: info@nabu-backnang.de

 

Um das Thema Insekten, die die Nahrungsgrundlagen unserer Vögel darstellen aber auch unser Obst und Gemüse befruchten, möchte sich der BUND Ortsverband Backnanger Bucht verstärkt kümmern.

Ziel ist es, in der gesamten Stadt eine größere Menge an Trittsteinbiotopen anzulegen, um den Insekten entsprechende Lebensräume und Nahrungsgrundlagen zu bieten. Der Verein wendet sich dabei in einem ersten Schritt an die Bürger Backnangs.

 

Mit einem Infostand am Samstag, 10. März, zwischen 8 und 13 Uhr laden der NABU und der BUND daher interessierte Bürger zur Kontaktaufnahme ein. In einer persönlichen Beratung können Empfehlungen für den eigenen Garten oder Balkon gegeben werden. Auch eine gemeinsame Sammelbestellung von bienen- und schmetterlingsfreundlichen Stauden oder von Saatgut ist möglich. Kontakt BUND: bund.backnanger-bucht@bund.net